Neu: Allianz zwischen Puratos und Fugeia

30 Januar 2009

Die Puratos-Gruppe und die Fugeia, ein junges, belgisches Lebensmitteltechnologie-Unternehmen, ein Spin-off der Universitäten Leuven und Sint-Lieven in Belgien, haben am 30. Januar 2009 beschlossen, eine Partnerschaft einzugehen. Durch die Zusammenarbeit sollen neuartige Brot- und Patisserieprodukte entwickelt werden, welche der Gesundheit und Verdauung noch förderlicher sind.

Das aus der Zusammenarbeit erarbeitete Wissen soll helfen, dass natürliche Cerealien wie Weizen oder Roggen die Darmflora besser unterstützen und fördern. Als solches agieren die aktivierten Cerealien als vorbiotische Substanzen im Darmbereich. Einzigartig macht diese Technologie, dass sie noch während dem Backprozess die Cerealien aktiviert, so dass nachträglich von Aussen keine weiteren Cerealien mehr beigegeben werden müssen.

Als Folge der Abmachungen zwischen Puratos und Fugeia werden derzeitig schon Brote mit aktivierten Getreidefasern in klinischen Versuchen mit Freiwilligen getestet, durchgeführt von Fugeia und der Universität Leuven.

Filip Arnaut, R&D-Direktor bei Puratos: „Wir sind hochmotiviert über die Partnerschaft mit Fugeia. Diese Technologie hat ein hohes Potential, erfolgreich auf Puratos-Produkte für gewerbliche und industrielle Bäckereien und Patisserien angewendet zu werden. Die Zusammenarbeit passt gut in unsere kontinuierlichen Bestrebungen, innovative und insbesondere auch gesundheitsfördernde Produkte zu entwickeln."

Willem Broekaert, Mitbegründer und Managing Director von Fugeia, bemerkt: „Wir sind extrem erfreut über die Allianz mit Puratos. Puratos' profundes Know-How in der Backwaren-Industrie ist sehr entscheidend in der Anleitung unserer Produkt-Entwicklungen in ein marktkompatibles Konzept innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens." Jan Delcour, auch Mitbegründer von Fugeia und Professor an der Universität Leuven, fügt hinzu: „Es ist eine Genugtuung, dass diese Technologie, welche ursprünglich von unserem Forschungsteam an der Universität Leuven stammt, nun auf bestem Weg ist, den Markt zu erreichen. Dies zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert der Integrierung der gesamten Wissenskette von der Grundforschung zur angewandten Forschung bis schliesslich zur industriellen Anwendung, die einen Kundennutzen erbringt."